Das neue Google?

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Google Personal Search und Google Realtime Search

Jetzt kommt es mittlerweile allen so vor, dass Google vollkommen seine Marktmacht ausspielen möchte und mit seinen Änderungen gegen SEO´s und sonstigen SERPS-Veränderern den Krieg anzettelt. Mit der Einführung der personalisierten Suche und Realtime Search wird die Arbeit der SEO´s deutlich erschwert. Somit wird es vermehrt zu Rankingschwankungen auf den Google Ergebnisseiten kommen.
Es hat sich auch in jüngster Vergangenheit immer mehr abgezeichnet, dass Google starke Personalisierungen testet. Somit sind auch bisher schon regionale und persönliche Faktoren in das Ranking eingeflossen.

Was bedeutet das für den Suchenden?

Ihm seine Suchen werden von Google gespeichert und ausgewertet und dies widerrum geht in die künftigen Suchergebnisse ein. Zudem kommen die regionalen Faktoren dazu. Also kann man nicht mehr pauschal sagen, dass die Ergebnisse eines Keywords bei jedem Suchenden immer gleich angezeigt wird.

Was heißt das nun für die SEO Welt?

Eine klare Antwort konnte bisher niemand geben, aber nur Vermutungen. Es ist aber so, dass sich Google immer mehr die Ergebnisse zusammen Strickt, wie es ihnen passt. Immer schwieriger wird auch das Reporting für SEO´s den Kunden gegenüber auf Grund der Schwankungen und regionalen Unterschiede.
Nichts desto Trotz kommt aber Google nicht drum herum, gut optimierte Seiten ein gutes Ranking zu geben.
In den bisherigen Beispielen, die ich für die Realtime Search gesehen habe, werden z.B. Themen gezeigt, die stark Newsabhängig sind. Ich kann mir auch nicht vorstellen, besonders in Produkt und B2B Bereichen, dass Google seine Ergebnisse in eine andere Richtung lenken wird/kann. Machen sie es dennoch, so werden sie durch das Nutzeverhalten merken, dass es sich negativ auswirken wird auf Grund steigender Bounce Raten.
Deshalb wird Google, wie auch viele andere SEO´s vermuten, stark auf die Click Through und Bounce Rate setzen, um eine Relevanz der Ergebnisse zu erreichen.

Für die Arbeit der SEO´s bedeutet dies aber auch, künftig nicht NUR Links zu sammeln, sondern die komplette Seite funktional und Übersichtlich zu halten und nicht zuletzt sich den gepflogenheiten der neuen Suchanzeigen anzupassen.
Dann heißt es nicht nur “Get Links”, sondern auch “Get User”

Abstrafungen bei Adwords!

Heute häuft sich auch vermehrt die Meldungen, dass Google die Adwords Accounts sperrt und nach guter amerikanischen Manier nicht darüber informiert und wenn ja, dann mit einer Begründung, die sie wahrscheinlich selber nicht nachvollziehen können. Abgestraft wird, weil der User gegen die Richtlinien verstößt.
Dies sollen u.a. auch Affiliate Seiten sein.

Mein Fazit

Ich bin einmal gespannt, in wohin sich das Ganze weiter entwickelt. Meiner Meinung nach nimmt sich Google mittlerweile aber sehr viel heraus und möchte seine Macht demonstrieren.
Dabei scheinen die zu vergessen, wem die das viele Geld und diese qualitativ hochwertigen Ergebnisse zu verdanken haben.

Und zu dem Thema Adwords Sperrungen… ist dies vielleicht nur eine Retourkutsche gegen die deutsche Regierung, da diese Google selber viele Einschränkungen macht?
Da wäre mein Vorschlag, dass die lieber komplett Google für Deutschland abschalten sollen ;-)


Der Sinn oder Unsinn von Twitter

Kategorie: Allgemeines 3 Kommentare

Wie sinnvoll ist der neue Trend Twittern?
Ich bin ja weiterhin ein überzeugter Nicht-Twitterer. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich gänzlich ein Gegner
dieser Spielerei bin, jedoch meiner Meinung nach macht es nicht in allen Gebieten des täglichen Lebens einen Sinn.

Seit Twitter immer beliebter wird habe ich schon einige Diskussionen mit Befürwortern und “Gegnern” geführt und
erstaunlicherweise wiederholen sich überall die Antworten und Meinungen.
Deshalb möchte ich mein persönliches Pro und Kontra über Twitter los werden und alle Endrücke,
positiv, wie negativ aufzählen:

PRO Twitter:

- Schnelle Informationsverbreitung!
Ein eindeutiges Pro ist der sehr schnelle Informationskanal, der sich auftut.
Besonders interessant für Nachrichtendienste, Newsportale o.ä.
So erscheinen mittlerweile schneller Neuigkeiten, als bei jeder Presseagentur, siehe jüngst das Unglück von Robert Enke, welches knapp eine Stunde nach dem Unfall schon getwittert wurde.

- Twitter ist ein guter Trafficlieferant!
Biete ich mit meinem Twitter Account einen sinvollen Mehrwert bzw. guten Beitrag für die Leser, somit bekommt man schnell mehr Follower, die widerrum über das geschriebene Retweeten und berichten. Somit erhalte ich durch eine Masse an Usern auch einen guten Besucherzuwachs der eigenen Seite bzw. über welche ich schreibe. Was dann mehr Besucher auf meine Seite bedeuten in Verbindung mit gezielter Werbeschaltung brauche ich ja nicht zu erwähnen.

- Werbeplattform für Unternehmen!
Damit meine ich aber nicht billigen Spam über jedes Produkt im meinem Shop, sondern gezielte Werbung für Aktionen, Änderungen und News, die für meine Kunden wichtig sind. Ein gutes Beispiel dafür ist der Informationsaustausch zwischen Partnerprogrammen und deren Affiliates. Hier kann der Merchant mit wenig Aufwand seine Affiliates über Neuerungen, wie Provisionen, Werbemitteln und Aktionen aufmerksam machen.

Kontra Twitter:

- Zeit-Killer!
Es ist natürlich Fakt, wenn man sich ausgiebig an dieser Community beteiligen will, dass dies einen großen Zeitaufwand bedeutet.
Dazu gehört nicht nur Twittern, sondern auch das herumlungern auf Plattformen, wie Facebook, Xing, StudiVZ, WkW usw. So passiert es schnell, dass man einen Großteil des Arbeitstages an doch meist sinnlosen Datenaustausch verschwendet und sein eigentliches Geschäft vernachlässigt.

- Sammelsurium der Belanglosigkeiten!
Ich sehe es eimal aus der Sicht unserer Branche (SEO, Online Marketing…) Hier wird meiner Meinung nach Twitter zu über 95% aus Spass an der Freude benutzt. Sinnvolle Inhalte, die einem weiter helfen könnten, sind vielleicht 1% des Gesamten.
Natürlich darf keiner die “Mega Geheimtricks” erwarten, aber es gibt auch sinnvolle Beiträge, die einem die Arbeit erleichten, Sachen verständlicher machen, what ever…
Ich beobachte durchaus abundzu, was die Leute so twittern und ganz ehrlich, ich muss nicht wissen, ob gerade jemand im Zoo eine Giraffe streichelt, oder in einem Cafe in Timbuktu sitzt und ein Bier trinkt ;-)
Dies sind meiner Meinung nach die Sachen der 95% Belanglosigkeiten und aus diesen die richtigen 5% interessante Informationen herausfiltern, bedeutet wiederum einen größeren Zeitaufwand.

Natürlich ist das Kontra sehr von meiner eigenen Meinung geprägt, aber in Gesprächen mit anderen Kritikern treten ähnliche Meinungen auf, so dass ich sicher sein kann, nicht als einziger Nörgler da zu stehen.
Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob er diesen Kanal nutzt, wenn ja in welcher Intensität und in welchem Nutzen, oder eben nicht.
Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass bei einem “versteckt kommerziellen” geführten Twitter Account, so viel eingefahren wird, um die investierte Arbeitszeit zu amortisieren, alles Andere ist Fun.

Wenn jemand noch weitere Punkte Pro oder Kontra hat, kann er sie gerne aufführen.


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